Checkingebühr rechtlich geklärt: Unzulässig

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Die Flugpreise sind in den letzten Jahren merklich gefallen. Zumindest auf den ersten Blick. Denn vieles was vor ein paar Jahren noch im jedem Flugpreis inbegriffen war, muss heute teuer extra bezahlt werden. Dabei reden wir nicht nur von Snacks an Board oder Check-In-Gepäck. Daran hat man sich bei vielen Airlines auch schon fast gewohnt. Selbst wenn man bei manchen Airlines doppelt soviel für einen Koffer zahlt, wie für den Sitzplatz.

Nun versuchen einige Airlines mit noch mehr angeblichen Zusatzleistungen die Flugkosten intransparenter zu machen und durch versteckte Gebühren die niedrigen Ticketpreise auszugleichen. Bei österreichs jüngster Billigairline Laudamotion ging man sogar soweit, dass man für das Checkin am Flughafen einen Checkingebühr von 55 Euro verlangt hat. Bei weitem mehr als so mancher Flug gekostet hat und für viele Reisende unerwartet.

Das sah nun auch das OLG Wien so. Die Gebühr sei für Reisende nicht leicht erkennbar und überraschend. Das Argument der Airline, die Gebühr sei auf der Webseite klar ausgewiesen, liessen die Richter nicht gelten. Demnach darf die Airline derartige Checkingebühren nicht mehr verlangen. Allerdings hat Laudamotion vereits angekündigt, den OGH diesbezüglich anrufen zu wollen. Daher ist die Entscheidung noch nicht rechtskräftig. Wir bleiben dran.

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