fallback-image

Unmittelbarkeitsgrundsatz

Der Unmittelbarkeitsgrundsatz besagt, dass ein Zivilgericht nur Beweise würdigen und seine Feststellungen im Urteil darauf stützen darf, wenn es diese Beweismittel selbst durch Augenschein oder Verlesung in der Verhandlung aufgenommen hat.
§281a ZPO sieht eine Ausnahme vom Unmittelbarkeitsgrundsatz vor, wenn Akten aus einem Vorprozess stammen, in dem sowohl der Kläger als auch der Beklagte teilgenommen haben. Voraussetzung ist, dass beide Parteien zustimmen oder die Beweismittel nicht mehr verfügbar sind.

Gregor

Gregor

Related Posts

Verreisen trotz Reisewarnung?

Verreisen trotz Reisewarnung?

NEU: Sammelklagen in der EU werden leichter

NEU: Sammelklagen in der EU werden leichter

Wie kann man sich gegen eine COVID-Strafe wehren?

Wie kann man sich gegen eine COVID-Strafe wehren?

Urheberrecht vs. öffentliches Interesse

Urheberrecht vs. öffentliches Interesse

No Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.